Für Hersteller, Importeure und Anbieter digitaler Produkte in der EU

CRA-Workshop: Klären Sie, welche Ihrer Produkte betroffen sind und was jetzt zu tun ist

Wir prüfen Produkte, Unternehmensrolle, vorhandene Nachweise und technische Prozesse. Sie erhalten einen priorisierten Plan, mit dem Ihr Team weiterarbeiten kann.

Orientierung

Ist der CRA für Sie relevant?

Klären Sie zuerst, welche Produkte im Fokus stehen, welche Rolle Sie haben und welche Nachweise fehlen, bevor Sie Geld in Tools oder Projekte investieren.

Sie sind wahrscheinlich betroffen, wenn

Sie digitale Produkte oder Software in der EU bereitstellen und diese mit anderen Geräten, Diensten oder Menschen interagieren.

Typische Hinweise

  • Sie Software oder Produkte mit digitalen Elementen entwickeln oder verkaufen
  • Sie vernetzte Produkte, Apps, SaaS-Komponenten oder Embedded Software bereitstellen
  • Ihre Produkte auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden
  • Kunden nach SBOM, Vulnerability Handling oder Security-Dokumentation fragen

Der Workshop hilft Ihnen zu entscheiden

Wir prüfen Ihren Fall anhand Ihrer Produkte und Unterlagen, statt den CRA nur allgemein zu erklären.

Ihre Entscheidungsfragen

  • Welche Produkte und Produktkategorien betroffen sein können
  • Welche Rolle Ihr Unternehmen unter dem CRA hat
  • Welche Pflichten und Fristen für Sie relevant sind
  • Welche internen Lücken zuerst geschlossen werden sollten

Sie verlassen den Workshop mit

Sie erhalten Ergebnisse, die Sie intern besprechen, zuordnen und weiterverfolgen können.

Ihr Ergebnis

  • Einschätzung zu Produkten und Unternehmensrolle
  • Liste der wichtigsten Lücken und Risiken
  • Priorisierte Schritte mit Empfehlungen
  • Nächste Prüfungen für SBOM, Schwachstellen, Entwicklung und Dokumentation

Sie möchten Ihre Ausgangslage zuerst selbst einordnen?

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Ausgangslage

Warum der CRA Produktteams unter Zeitdruck bringt

Der CRA betrifft nicht nur Legal oder Compliance. Produkt, Entwicklung, Security, Dokumentation und Support müssen belegen können, wie sie Sicherheitsrisiken über die Lebensdauer eines Produkts behandeln.

Neue Produktpflichten, viele Beteiligte

Der CRA verlangt belastbare Entscheidungen und Nachweise entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Das verändert sich

  • Security-Anforderungen für Produkte, Updates und Support
  • Risikoanalyse, technische Dokumentation und CE-relevante Nachweise
  • Geltung für Eigenentwicklungen, OEM- und Drittsoftware
  • Meldepflichten ab dem 11. September 2026

Entscheidungen fehlen oft vor dem Tooling

Oft wird zuerst ein Tool gesucht, obwohl noch nicht klar ist, welche Produkte betroffen sind und welche Nachweise bereits existieren.

Typische Lücken

  • Unklare Herstellerrolle und betroffene Produkte
  • Fehlende Übersicht zu Komponenten und Schwachstellen
  • Dokumentation ohne klare Verantwortliche
  • Unklare Verbindung zu CE- und Entwicklungsprozessen

Vorgehen

Von Ihren Produkten zu klaren nächsten Aufgaben

In vier Schritten übersetzen wir Ihre technische Realität in die Entscheidungen und Aufgaben, die Ihr Team als Nächstes braucht.

Agenda

Beispielagenda für einen Workshop-Tag

Vom ersten Blick auf Ihre Produkte bis zur Liste der nächsten Aufgaben. Den Umfang passen wir an Ihre Produktlandschaft und den Stand Ihrer Unterlagen an.

Vollständige Tagesagenda anzeigen
DauerThemaZielEmpfohlene Teilnehmer
0:30 hEinführung & ZielsetzungBegrüßung, Erwartungen, Zieldefinition Workshop & CRA-KontextAlle
1:00 hWer ist betroffen & was ist gefordert?Rollen (Hersteller, Importeur, Händler), Produktarten, Pflichten und FristenManagement, Produkt, Compliance
1:30 hAnforderungen im ÜberblickLebenszyklus-Pflichten, sichere Entwicklung, Updates, technische Doku, MeldepflichtenProdukt, Entwicklung, Security
☕ Pause
1:15 hCheck 1: Produkt- & RollenklärungWelche Produkte sind betroffen? Welche Rolle hat der Kunde? Welche Systeme und Technologien?Produkt, Management, Compliance
0:45 hCheck 2: Secure Development LifecycleWie läuft SW-Entwicklung ab? Welche Prozesse, Tools, Doku gibt es?Entwicklung, Security, Architektur
0:30 hCheck 3: Update-, Patch- und SupportkonzeptWie werden Sicherheitsupdates ausgerollt? Lebensdauer? Automatisierung?Entwicklung, Betrieb, Support
☕ Pause
0:45 hCheck 4: Risikoanalyse & Threat ModelingGibt es eine Risikoanalyse? Ist Bedrohungsmodellierung etabliert?Security, Architektur, Entwicklung
0:45 hCheck 5: Technische DokumentationWas wird dokumentiert? Wie CE-relevant? SBOM vorhanden?Produkt, Compliance, Entwicklung
0:15 hAbschluss & nächste SchritteZusammenfassung, erste To-dos, FeedbackAlle

Für wen

Für wen der Workshop besonders sinnvoll ist

Passend für Unternehmen, die

Der Workshop richtet sich an Teams, die vor einer Investition klären wollen, was wirklich zu tun ist.

Typische Ausgangslagen

  • Softwareprodukte oder vernetzte digitale Produkte entwickeln
  • Nicht sicher sind, ob ihre Produkte unter den CRA fallen
  • SBOM, Umgang mit Schwachstellen, sichere Entwicklung und Dokumentation vorbereiten wollen
  • Vor einer Tool- oder Umsetzungsentscheidung stehen

Diese Rollen gehören an den Tisch

Produkt-, Technik- und Compliance-Sicht verhindern, dass wichtige Annahmen erst nach dem Workshop auffallen.

Empfohlene Teilnehmer

  • CTO, Engineering Lead, Produktverantwortliche oder Product Owner
  • Security-Verantwortliche sowie Architektinnen und Architekten
  • Compliance, Qualitätsmanagement oder CE-Verantwortliche
  • Eine Person aus dem Management für verbindliche Entscheidungen

Pakete

Workshop-Pakete

Wählen Sie den Einstieg, der zu Ihrem Informationsstand und Ihrer Produktlandschaft passt.

* Reisekosten werden zusätzlich berechnet und sind nicht im Preis enthalten. Die Formate sind auch Remote und auf Englisch möglich.

Warum Lunaris

Technische CRA-Beratung statt reiner Checkliste

Wir kennen die Arbeit hinter den Nachweisen: Architektur, Entwicklung, Cloud, Betrieb und Security. Deshalb bleibt der Workshop nicht bei Theorie stehen.

Nah an Produkt und Engineering

Wir sprechen über Ihr Produkt, Ihren Code und Ihre Abläufe - nicht nur über Pflichten auf Papier.

Unser Blickwinkel

  • Architektur, Cloud, DevOps und Security im Zusammenhang betrachten
  • Bestehende Entwicklungsabläufe gezielt verbessern
  • Verbindung zwischen Produkt, Lieferkette und Nachweisen herstellen

Danach gezielt umsetzen

Ihr Team kann die Aufgaben selbst weiterführen oder uns für klar abgegrenzte technische Arbeit hinzuziehen.

Mögliche Vertiefung

  • SBOM und Software-Lieferkette aufbauen
  • Prozesse für Schwachstellen und sichere Entwicklung etablieren
  • Dokumentation sowie Azure-, GitHub- und DevOps-Aufgaben umsetzen

Nächste Schritte

Typische nächste Schritte nach dem Workshop

Der Workshop zeigt die Reihenfolge. Danach können wir konkrete Handlungsfelder als Pilot oder begleitend mit Ihrem Team weiterführen.

SBOM und Software-Lieferkette

Komponenten, Schwachstellen und Abhängigkeiten über Produkte und Releases nachvollziehbar machen.

Häufiger Anschluss

  • SBOM-Readiness und Inventarisierung
  • Vulnerability-Disclosure-Prozess
  • Evidenz für Security- und Produktdokumentation

Entwicklung und Architektur absichern

Sicheres Entwickeln, Updates und technische Verantwortung in die bestehende Produktarbeit integrieren.

Weitere Vertiefungen

  • Secure Development Lifecycle Review
  • Architektur- und Security-Review
  • GitHub-, Azure- oder DevOps-Unterstützung

FAQ

Häufige Fragen zum CRA

  • Welche CRA-Fristen sind jetzt relevant?

    Der CRA ist seit dem 10. Dezember 2024 in Kraft. Meldepflichten gelten ab dem 11. September 2026; die vollständige Anwendung beginnt am 11. Dezember 2027.

  • Sind wir betroffen, wenn wir nur interne Software entwickeln?

    Reine interne Entwicklungs- oder Konfigurationstools sind in der Regel nicht erfasst. Werden Tools, Komponenten oder Dienste mit einem Produkt ausgeliefert oder dafür eingesetzt, prüfen wir den konkreten Fall im Workshop.

  • Ist der Workshop Rechtsberatung?

    Nein. Wir ordnen Ihre technische und organisatorische Ausgangslage ein und zeigen Entscheidungs- und Handlungsfelder auf. Eine verbindliche Rechtsberatung oder Konformitätsbewertung ersetzt der Workshop nicht.

  • Müssen wir vor dem Workshop bereits alle Dokumente haben?

    Nein. Produktübersichten, Architektur- oder Komponenteninformationen, vorhandene Security-Dokumentation und SBOMs helfen. Fehlt davon etwas, wird genau diese Lücke zu einem Ergebnis des Workshops.

  • Können Sie nach dem Workshop bei SBOM und Umsetzung unterstützen?

    Ja. Wir können die nächsten technischen Schritte begleiten, etwa SBOM-Strategie, Vulnerability Disclosure, Secure Development Lifecycle, Software-Lieferkette sowie Architektur- und DevOps-Maßnahmen.

  • Wer sollte auf Ihrer Seite teilnehmen?

    Ideal sind Verantwortliche aus Produkt, Entwicklung, Security und Compliance oder Qualitätsmanagement. Ein Management-Sponsor hilft, Verantwortlichkeiten und nächste Entscheidungen verbindlich zu machen.

  • Wie lange dauert der Workshop und ist er remote möglich?

    Der Initial Check dauert in der Regel einen Tag, der vertiefende Workshop zwei Tage. Beide Formate sind remote, vor Ort und auf Englisch möglich.

  • Was passiert, wenn unsere Produkte nicht betroffen sind?

    Dann dokumentieren wir diese Einordnung und zeigen gegebenenfalls angrenzende Produkt- oder Lieferkettenrisiken auf. Sie gewinnen Sicherheit, ohne in unnötige Maßnahmen zu investieren.

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Gespräch

Unsicher, ob der CRA Ihre Produkte betrifft?

Wir klären gemeinsam, ob und wie Sie betroffen sind, welche Pflichten relevant werden und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

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